Wir wollen versuchen, Ihnen das Echo, das unsere Arbei in der lokalen Presse gefunden hat, zugänglich zu machen.
So konnte man über uns lesen:
"Hans-Georg im Glück"
Ahaus - Die Kassenlage ist gut, die großen Investitionen werden von einer breiten Ratsmehrheit getragen. Da verwunderte es am Dienstagabend niemanden, dass der Haushalt 2008 ohne große Kontroversen verabschiedet worden ist. Die FDP wagte sogar einen märchenhaften Vergleich und bezeichnete Kämmerer Althoff als "Hans(-Georg) im Glück".
CDU, SPD, FDP und die Wählergemeinschaft Wüllen (WGW) votierten für den 66-Millionen-Euro-Etat, UWG und Grüne lehnten ihn ab, wobei die UWG deutlich machte, dass der Haushalt im Prinzip die richtigen Akzente setze. Jedoch sei der Unabhängigen Wählergruppe die Zustimmung vor allem wegen der eingeplanten BZA-Mittel nicht möglich. Durch fast alle Haushaltsreden zog sich ein Loblied auf die geplanten großen Investitionen: den Neubau des Kombibades, der Erweiterung des Klärwerks, den Bau der Nordtangente und den Bau der Mensa für die Franziskusschule. Dem nach den Worten von Kämmerer Hans-Georg Althoff - "gewaltig gesteigerten Investitionsvolumen" stehen dank der derzeit guten konjunkturellen Lage sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen gegenüber.
"Ziele klären"
Dennoch, so betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Vortkamp, müsse die Politik weiterhin "wachsam und solide bleiben", denn die Rahmenbedingungen würden mit Sicherheit auch wieder schlechter werden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Dönnebrink wies auf die möglichen Gefahren der neuen NKF-Haushaltssystematik (Neues Kommunales Finanzmanagement) hin. Es müsse in diesem Jahr klar gestellt werden, dass der Rat auch im Detail die Ziele vorgeben müsse, während es Aufgabe der Verwaltung sei, über das "Wie" zu entscheiden. Die Beratung über die abstrakten Budgetzahlen verglich der UWG-Fraktionsvorsitzende Dieter Homann mit einem "Dschungelcamp". Homann: "Wir hangeln von Zahl zu Zahl, von Frage zu Frage. Die noch ausstehenden Zielformulierungen werden die eigentlichen, die konkreten Haushaltsberatungen sein."
Donnerstag, 28. Februar 2008 | Quelle: Münsterland Zeitung (Ahaus)


