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14.10.2017, 14:23 Uhr
Sicherheit im Alltag - Information durch die Polizei
Vor Verbrechen ist niemand gefeit. In allen Medien stößt man immer wieder auf Berichte darüber, wann und wo Menschen Opfer von Verbrechen geworden sind, sodass der Eindruck entsteht, dass sich der Einzelne kaum mehr schützen kann.
Diesem Eindruck zu begegnen und Möglichkeiten des Selbstschutzes aufzuzeigen, war Ziel der beiden Polizeihauptkommissare Peter Großmann und Klaus Vogel, die auf Einladung der CDU-Senioren Union im Stadtverband Ahaus am vergangenen Donnerstag im Saal der Gaststätte Möllers vor ca. dreißig Seniorinnen und Senioren Gefahren und Schutzmaßnahmen in den Blick nahmen.
 
Je besser man über die Vorgehensweise der Kriminellen Bescheid wisse, desto besser könne man darauf reagieren und sich dagegen schützen, war Grundlage ihrer Ausführungen, darum wurden konkret Bedrohungssituationen und Erfolg versprechende Schutz- und Gegenmaßnahmen aufgezeigt und dabei besonders  die älteren Menschen berücksichtigt.
 
Die Tricks der Diebe und Betrüger an der Haustüre, z. B. um sich Einlass zu verschaffen oder Komplizen Gelegenheit zum Diebstahl zu geben, betrügerische Geschäfte abzuschließen, finanzielle Hilfe in angeblichen Notlagen zu erreichen usw. Die angebotenen Schutzmaßnahmen lassen sich zusammenfassen in dem Leitsatz: Öffnen sie die Türe nicht und lassen sie keinen Unbekannten in ihr Haus.
 
Am Telefon drohen weitere Gefahren: der Enkeltrick sowie falsche Gewinnversprechen verschiedenster Art, die eine finanzielle Vorleistung erfordern.
Auch das Internet erfordert höchste Aufmerksamkeit, um nicht auf verlockende Werbung und Datenbetrug hereinzufallen.
 
Auch auf der Straße und in den Geschäften ist immer Vorsicht vor Taschendieben geboten, die es nicht nur auf Handtaschen abgesehen haben. Geld und Wertsachen sollten immer dicht am Körper getragen werden.
 
Die Darstellung der Einbruchsdiebstähle und der Schutzmaßnahmen dagegen regte die Zuhörer zu zahlreichen Fragen an. Ausführlich gaben die beiden Polizisten Antwort. Sie empfahlen für den Einzelfall eine Beratung durch die Polizei vor Ort und für den Einbau von Schutzmaßnahmen den qualifizierten örtlichen Fachhandel.