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Aktuelles
13.03.2006, 15:26 Uhr
Johannes Röring MdB hält Jungfernrede im Deutschen Bundestag
Der Vredener CDU- Bundestagsabgeordnete Johannes Röring konnte am heutigen Donnerstag, dem 09. März 2006, zum ersten Mal die ungeteilte Aufmerksamkeit des Parlaments in Berlin genießen. Im Rahmen der Plenardebatte zu einem Antrag der FDP-Bundestagsfraktion zu befürchteten „Wettbewerbsverzerrungen für Landwirte bei der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Nutztierhaltung" in Deutschland, erläutere der Abgeordnete die Position der CDU/CSU- Bundestagsfraktion hinsichtlich der Ausgestaltung der entsprechenden Schweinehaltungsverordnung.
Johannes Röring MdB bei seiner ersten Rede im Deutschen Bundestag
Berlin - Johannes Röring MdB betonte in seiner Rede die dringende Notwendigkeit der Umsetzung der EU-Richtlinie in deutsches Recht, nachdem es unter der Rot-Grünen Bundesregierung in sieben Jahren nicht gelungen war, eine Einigung zu erzielen. Die Landwirtschaft brauche Planungssicherheit, damit Investitionen und Entwicklungen weiter voranschreiten und die Branche zukunftsfähig ausgerichtet werden könne. Verbesserungen im Tierschutz, der Produktivität und der Effektivität hätten in den vergangenen Jahren neuartige Entwicklungen erst möglich gemacht. „Jüngste Ergebnisse sind durch die heutige, zukunftsgerichtete und innovative Landwirtschaft erst möglich geworden, denn die moderne effektive Tierhaltung hat zu gewaltigen Verbesserungen geführt."



Röring machte deutlich, dass die geplante Verordnung im Sinne aller Beteiligten sei. „Wir diskutieren hier und heute nun eine neue Schweinehaltungsverordnung, die den Anforderungen an eine moderne Tierhaltung und der auf den Bauernhöfen ausgeübten guten fachlichen Praxis gerecht wird. Sie entspricht den Bedürfnissen der Tiere, in dem sie ihnen mehr Platz und Licht zugesteht als die EU vorgibt. Die Schweinehaltungsverordnung entspricht auch den Bedürfnissen des deutschen Verbrauchers und den berechtigten Forderungen der Bevölkerung nach Tierschutz." Abschließend betonte er noch einmal die große Bedeutung der Agrarwirtschaft für den Standort Deutschland, da man mit fast vier Millionen Beschäftigten der viertgrößte Gewerbezweig der Republik sei und er stellte klar, dass den dort Tätigen durch zeitnahes Umsetzen von EU-Richtlinien Planungssicherheit gegeben werden müsse.



Anschließend zeigte sich Johannes Röring MdB zufrieden mit seiner ersten Rede im Deutschen Bundestag. „Selbstverständlich ist man bei seiner ersten Rede ein wenig nervös, aber wenn man einmal mit dem Reden anfängt, ist das schnell vorbei." Hoch erfreut war er auch über den Umstand, dass er die Möglichkeit hatte, zu einem für den Wahlkreis bedeutenden Thema zu sprechen. „Viele Nutztierhalter im Kreis Borken warten seit langem darauf, dass EU-Richtlinien umgesetzt werden. Ich glaube, dass es uns jetzt zeitnah gelingt, das Gesetzgebungsverfahren abzuschließen und die dringend benötigte Planungssicherheit für die münsterländischen Landwirte zu schaffen."