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Aktuelles
14.08.2007, 11:09 Uhr
„Ausgerechnet Alaska“ - PPP- Teilnehmer Thomas Witthake kehrt aus den USA zurück
Als sich Thomas Witthake aus Vreden beim „Parlamentarischen Patenschafts-programm“ (PPP) des Bundestages bewarb, spekulierte er vermutlich auf Bundesstaaten wie Kalifornien oder Florida für seinen Austausch.
Thomas Witthake und sein "Pate" Johannes Röring MdB
Vreden -

Als er die Zusage vom CDU – Bundestagsabgeordneten Johannes Röring bekam, an dem Programm teilnehmen zu dürfen und kurz darauf die Nachricht der Austauschorganisation „GIVE“ mit seinem künftigen USA – Wohnsitz folgte, muss er gemäß einer Fernsehserie aus den 90er Jahren gedacht haben: „Ausgerechnet Alaska“. Dieser vielleicht erste Gedanke verflog aber schnell.

Nun nach der Rückkehr aus den USA berichtet Thomas Witthake im Gespräch mit seinem Programmpaten Johannes Röring MdB freudig und ausgiebig über seine Zeit in den Vereinigten Staaten. „Großes Glück hatte ich mit meiner Gastfamilie. Wir sind viel gereist, sodass ich sehr viele Städte wie Washington, Miami oder Los Angeles in Amerika besuchen konnte,“ berichtet Witthake.

Johannes Röring interessiert vor allem das Bild der Amerikaner über Deutschland, die Unterschiede zwischen den beiden Ländern und die amerikanische öffentliche Meinung über den Präsidenten der USA. „Nach meiner Erfahrung wissen viele Amerikaner, dass in Deutschland gute Autos gebaut werden. Auch über den zweiten Weltkrieg ist das Wissen recht groß“, informiert der Austauschschüler.

„Die Meinung über George W. Busch ist nach meiner Wahrnehmung derzeit eher negativ.“ Aber neben den Fragen über große gesellschaftliche Fragen will Röring auch die über die menschlichen Erfahrungen mehr wissen. „Wie hat dir die Austauschschule denn gefallen und wie gestaltet sich das Leben in so einer wenig besiedelten Region wie Alaska“, fragt er Witthake.

„Wirklich toll ist die Identifikation der Schüler mit ihrer Schule. Diese wird vor allem über die zahlreichen sportlichen Aktivitäten, an denen ich auch teilgenommen habe, und über ein freundschaftliches Schüler – Lehrer Verhältnis hergestellt,“ erklärt Witthake. „Des Weiteren ist es total wichtig in Alaska motorisiert zu sein, möglichst mit einem Truck oder Ähnlichem, da teilweise stundenlange Fahrten über verschneite Straßen zu bewältigen sind.

“ Alles in allem sei der Austausch eine sehr positive Erfahrung gewesen, die ihn vor allem in seiner Entwicklung und Selbständigkeit weitergebracht habe, resümiert Witthake. „Dass die Zeit in den USA für Thomas Witthake eine schöne und erfolgreiche war, freut mich sehr und zeigt, dass dieses Programm sehr wertvoll und erfolgreich ist. Ich hoffe, auch künftig jährlich einer jungen Bürgerin oder einem jungen Bürger aus dem Kreis Borken die Chance geben zu können, für ein Jahr die USA kennen lernen zu dürfen“, äußert Johannes Röring seine Ansichten zum PPP.